Fit für die Zukunft

Das Bergmannsheil macht sich fit für die Zukunft und investiert in seine medizinische und pflegerische Infrastruktur. Daher begleiten aktuell Bauarbeiter und Baumaschinen im Außengelände den Krankenhausalltag.
Was passiert konkret?

  1. Komfortstation
    Auch im Krankenhaus spielen Ambiente und Komfort für viele Menschen eine wichtige Rolle. Das Bergmannsheil hat auf die gestiegenen Erwartungen und Bedürfnisse seiner Patienten schon vor vielen Jahren mit der Modernisierung der Stationen reagiert. Die Mehrzahl der Patientenzimmer ist heute für ein bis zwei Personen konzipiert. Der eigene Touchscreen-Monitor und Multimedia gehören heute zur Grundausstattung am Krankenbett. Das eigene Bad schafft Privatsphäre. Service-Kräfte helfen bei der individuellen Menüauswahl. Das Bergmannsheil will an dieser Stelle noch einen Schritt weitergehen und auf dem Dach des Bettenhauses eine Komfortstation errichten.
    Die Komfortstation wird bis 2019 in 2 Bauabschnitten errichtet. Es werden 10 Einbettzimmer und 20 Zweibettzimmer zur Verfügung stehen . Alle Zimmer werden aufgrund der großen Fensterflächen hell und freundlich sein. Den Zimmern zugehörige Balkone werden zur Entspannung einladen.
    Im Stationsbereich sind für Patienten und Angehörige verschiedene gemütliche Aufenthalts- bereiche mit Kalt- und Heiß Getränken geplant.
    Für den Eingangsbereich des Komfortbereich wird eine schöne Lounge im gehobenen Ambiente den Gast begrüßen. Hochwertig und edel ausgestattet, wird sie zum Verweilen einladen und den Patienten und Ihren Besuchern jederzeit zur Verfügung stehen.
    Für die erweiterten Hotel- und Serviceleistungen werden Fachkräfte aus der Hotelbranche und der Gastronomie zum Einsatz kommen, die durch erfahrene Servicekräfte ergänzt werden.
    Leider sind bei Baumaßnahmen Beeinträchtigungen für unsere Patienten wie z.B. durch Lärmbelästigungen nicht ganz zu vermeiden. Wir werden selbstverständlich bemüht sein, diese Beeinträchtigungen für Sie so gering wie nur möglich zu halten.
    In diesem Zusammenhang versichern wir Ihnen, dass alle gesetzlichen Schutzbestimmungen und Hygienevorschriften beachtet werden.

    Uns ist bekannt, dass zusätzliche Belastungen gerade für kranke Menschen äußerst unangenehm und störend sind. Dennoch bitten wir für diese Beeinträchtigungen während Ihres Aufenthaltes um Verständnis.

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    Lounge                                                Bad
    Einzelzimmer  2-Bettzimmer
    Einbettzimmer                                     Zweibettzimmer
     
  2. Zentrum für Beatmung und Intensivpflege
    In Gelsenkirchen entsteht die erste Fachpflegeeinrichtung für Patienten mit außerklinischer Beatmung, für Menschen im Wachkoma (MCS/UWS) sowie für Menschen mit intensivpflegerischem Versorgungsbedarf. Das Zentrum für Beatmung und Intensivpflege (ZBI) findet seinen Platz auf vier Etagen und auf einer Fläche von rund 3 500 Quadratmetern am Bergmannsheil Buer. Dirk Reining, ZBI-Geschäftsführer NRW: „Das Zentrum bietet den Klienten die Nutzung aller Vorteile aus klinischer, stationärer und häuslicher Versorgung in einem Pflege- und Therapiekonzept. Besonderes Augenmerk legen wir darauf, dass die Klienten maximal gefördert und in einem umfassenden Therapie- und Rehabilitationskonzept die bestehenden Therapieressourcen genutzt werden. Das Campuskonzept, also die Ansiedlung eines solchen Pflegeangebotes an einem Klinikcampus, sieht auch die Ein- bzw. Anbindung dieses speziellen Pflegeangebotes an die klinischen Behandlungspfade für die Patienten des Bergmannsheil Buer und Patienten aus dem Umland vor. Die Nähe zur Klinik und die unmittelbare Verbindung bietet ein hohes Maß an Sicherheit und ermöglicht auch den behandelnden Ärzten der Fachabteilungen die Therapierfolge ihrer Patienten im Anschluss an den Klinikaufenthalt direkt mitverfolgen zu können und bei Veränderungen oder Statusverschlechterung neuerliche Therapieversuche oder Anpassungen vorzunehmen.“
    Hintergrund
    Das intensive Förderkonzept des ZBI richtet sich an Menschen mit schweren und schwersten erworbenen Schädigungen des Zentralen Nervensystems, insbesondere Menschen im sogenannten Wachkoma. Sogenannte Wachkoma-Patienten sind Menschen im Syndrom der Kontaktlosen Wachheit (UWS) oder aber Menschen im minimalen Bewusstseinszustand (MCS). Allein diese dia-gnostische Differenzierung ergibt, dass diese Men¬schen in der Lage sind, sich zu entwickeln und etwas zu erlernen, gleich in welchem vegetativen Zustand sie sich befinden.
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Sabine Ziegler
Sabine Ziegler
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